Umwelt- und Energiewirtschaft

Der Umweltschutz ebenso wie die Energiewende werden die politische Debatte in den kommenden Jahren sowohl auf Landes- wie auch auf Bundesebene weiter prägen. Trotz der unbestrittenen Wichtigkeit dieser Thematik, gilt es auch hier, nicht den Kopf zu verlieren und sich in unnötig bürokratischen oder gänzlich unwirksamen Maßnahmen zu verrennen. Deswegen setzte ich auf eine Politik der Vernunft, mithilfe derer meinen Beitrag dazu leisten möchte, dass sowohl wir als auch unsere Nachfahren nachhaltig von unserem aktuellen Wohlstand und unserer aktuellen Lebensqualität profitieren können. Daher möchte ich:

  • Von One-Fits-All Lösungen absehen. Jede Region hat ihre Stärken und Schwächen, die es zu berücksichtigen gilt. So gehören Windenergieanlagen beispielsweise nicht in windschwache Gebiete.
  • Den Wettbewerb fordern! Die Kraft-Wärme-Kopplung bietet sich mancherorts beispielsweise an, muss sich aber individuell durch ihre Wirtschaftlichkeit bewähren können, anstatt durch kommunale Anschlusszwänge durchgesetzt werden.
  • Eine Konzentration der Fördermittel des Landes auf die Forschung und Entwicklung von Energieeffizienz und Speichertechnologien – nach Jahren der Subvention muss der Ausbau erneuerbarer Energien sich nun Schritt für Schritt selbst tragen können.
  • Eine bessere Harmonisierung der Interessen von Natur, Anwohnern und Energieerzeugern.
  • Die Förderung innerstädtischer Grünflächen, Alleen und Straßenbäume sowie Kaltluftschneisen, um sommerliche Überhitzung zu vermeiden und die urbane Biodiversität zu erhöhen.
  • Moore und Biotope als Co2-Senken stärker schützen.
  • Den Beitrag des Verkehrs am Klimaschutz technologieoffen und innovativ fördern und gestalten.
  • Anstelle von Fahrverboten auf intelligente Verkehrsführung und -nutzung Neue Mobilitätskonzepte wie Carsharing und ein verlässliches ÖVPN-System legen hier den Grundstein.

Unsere Zukunft ist das, was wir darauf machen. Das gilt auch insbesondere in Sachen Umwelt- und Klimaschutz und der Energiewende. Schnelles und effizientes Handeln ist wichtig, um irreparable Schäden zu vermeiden, darf aber nicht zu überhasteten und langfristig kontraproduktiven Maßnahmen verleiten. Auch dürfen die Energiewende und der Umweltschutz kein Verlustgeschäft für Privatpersonen oder Wirtschaft darstellen: die aktuellen Herausforderungen sind nur zu bewältigen, wenn alle an einem Strang ziehen. Entsprechend ist es umso wichtiger, gezielt Anreize zu setzen und neue innovative Lösungsansätze zu erforschen, anstatt uns selbst mit einem Verbot nach dem anderen ins eigene Fleisch zu schneiden. Die Devise lautet: Vernunft und Ideenreichtum statt Verboten und Verlusten!

Auch im Hinblick auf den Klima- und Naturschutz ist es essenziell, beide miteinander in Einklang zu bringen. Richtlinien zum Schutz des Wildlebens dürfen nicht den Klimaschutz beeinträchtigen und umgekehrt – denn ohne ein gesundes Klima haben wir auch keine gesunde Natur.

Aus Gründen der Lesbarkeit wird hier darauf verzichtet, geschlechtsspezifische Formulierungen zu verwenden. Soweit personenbezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf alle Geschlechter in gleicher Weise.