Seit Mandatsübernahme war der Landtagsabgeordnete für die FDP, Daniel Karrais, viel im Kreis unterwegs. Für die Wochen vor der Wahl hat es sich der Liberale nun noch einmal zur Aufgabe gemacht, alle größeren Ortschaften zu besuchen, doch auch die kleinen Gemeinden kamen bei Karrais Vor-Ort-Gesprächen nie zu kurz. „Veranstaltungen und große Zusammenkünfte sind aktuell nur digital Möglichkeit. Als Politiker muss man dennoch greifbar sein und deshalb ist es mir wichtig, vor Ort präsent zu sein,“ so Karrais.

Fluorn-Winzeln, Dornhan sowie Epfendorf und die jeweiligen Teilorte und natürlich der Wochenmarkt in Oberndorf – wer will, hatte und hat immer wieder die Möglichkeit den FDP-Landtagsabgeordneten Daniel Karrais im Kreis anzutreffen. Bei seinen Vor-Ort-Gesprächen will Karrais herausfinden, wo die Schuhe im Kreis gerade drücken. Ein besonderes Highlight dabei war das Gespräch mit einer kleinen Oberndorferin: „Die junge Dame interessierte sich, wofür die Abkürzung FDP und die Partei denn überhaupt steht,“ so Karrais schmunzelnd. Es sei immer schön zu sehen, dass sich Kinder, wenn auch nur aus Neugier, interessieren.

Bei den Bürgern sei nach wie vor das Thema Corona brisant. Von Fragen über Wiederöffnungen bis hin zu den ausbleibenden Hilfen, Karrais merke, dass hier einiges im Argen sei. „Ich kann den Ärger in der Bevölkerung gut nachvollziehen. Das Krisenmanagement der Regierung sollte vor allem transparent und zuverlässig sein. Beides war in den vergangenen Wochen nicht wirklich der Fall,“ so Karrais. Ab 1. März sollen neben den Friseuren nun auch weitere erste Betriebe öffnen. Dies begrüße der Rottweiler Landtagsabgeordnete sehr. „Es werden nun auch seitens des Kanzleramtes Ideen um Stufenpläne diskutiert. Etwas spät, aber wie sagt man so schön, besser spät als nie,“ erklärte Karrais mit einem Augenzwinkern. Nun heiße es abzuwarten, was in der Ministerpräsidentenkonferenz am 4. März besprochen werde. Die FDP kämpfe weiter für eine zuverlässige Öffnungsstrategie.